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  • Seiser Alm Sommer5

Wandern auf der Seiser Alm
Der schönsten Alm Europas

Allein das Schlerngebiet mit seinen erhabenen Bergriesen und die Seiser Alm mit insgesamt 350 km Wanderwegen sind Garanten für einen ausgefüllten und abwechslungsreichen Urlaub. Wandern auf der Seiser Alm ist gleichbedeutend mit spektakulären Naturschauspielen, geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten, frischer und klarer Bergluft sowie vielen urigen Hütten, welche die hungrigen Wanderer mit feinsten Südtiroler Spezialitäten verwöhnen. Die unterschiedlichen Wanderrouten sind so konzipiert, dass sie wirklich jeder Anforderung gerecht werden.

Klettern

Klettern in den Dolomiten –
im UNESCO Weltnaturerbe

Im Geburtsland von Reinhold Messner ist es kaum verwunderlich, dass sich hier die Weltelite der Bergsteiger ein Stelldichein liefert.
Doch auch für Anfänger und Hobbykletterer bieten die imposanten Berghänge der Dolomiten optimale Bedingungen.
Klettern

Klettern in den Dolomiten –
im UNESCO Weltnaturerbe

Im Geburtsland von Reinhold Messner ist es kaum verwunderlich, dass sich hier die Weltelite der Bergsteiger ein Stelldichein liefert.
Doch auch für Anfänger und Hobbykletterer bieten die imposanten Berghänge der Dolomiten optimale Bedingungen.

Wandern

Wanderrouten
rund um Ihren Ferienort
Naturerlebnisse in der Umgebung von Kastelruth

Zu den Burgen Hauenstein und Salegg

Tourenverlauf:
Eine gemütliche Wanderung führt uns der Markierung 1 folgend von Seis (997 m) durch den schattigen Ratzeser Wald mit herrlichem Blick über das Dörfchen Seis, ins Eisacktal und auf den Ritten.
Der Weg führt uns zur Ruine Hauenstein (1.201 m). Die Ruine erhebt sich auf einem wuchtigen Felsblock, der sich vor einigen Jahrtausenden von der Nordwand der Santnerspitze losgelöst hat. Ursprünglich war diese Burg im Besitz der Herren von Hauenstein, ging aber später auf die Wolkensteiner über.
Der bekannteste Vertreter dieses Geschlechts war der Dichter und Sänger Oswald von Wolkenstein, der mit seiner Familie bis zu seinem Tod im Jahr 1445 auf Hauenstein lebte. Er bereiste Europa und den Nahen Osten, doch zog es ihn immer wieder zurück auf seine Burg.
Oswalds lyrische Werke berichten von seinem bewegten Leben und geben Einblick in die Verhältnisse jener Zeit. Sie erzählen von seinem Liebes- und Leidensweg sowie von seiner unglücklichen Liebe zu Sabine Jäger, die in Tisens unterhalb von Kastelruth lebte.
Von Hauenstein führt der Weg durch den Wald hinüber zu den altersgrauen Mauerresten der geheimnisvollen Burgruine Salegg (1.125 m) und von dort auf gut beschilderten Wegen wieder zurück nach Seis.

Von Seis zum Völser Weiher

Tipps und besondere Hinweise:
Der einstige Fischweiher der Herren von Völs ist ein beliebtes Ausflugsziel das ganze Jahr über. Die in jeder Hinsicht leichte Wanderung von Seis zum Völser Weiher bietet viele Ergänzungsmöglichkeiten, z. B. zur Tuffalm, zum Hofer Alpl, nach Ums sowie auf den Schlern und den Tschafon.

Tourenverlauf:
Von Seis (997 m) folgen wir zunächst der Straße nach Völs und anschließend einer mit Nr. 2 markierten Seitenstraße. Im Hauensteiner Wald gelangen wir zum ehemaligen Hotel Salegg (1.026 m), über welchem sich die Mauerreste der einstigen Burg Salegg (1.125 m) befinden – ein etwa 15-minütiger Abstecher, der sich für Burgenfreunde lohnt.
Vom ehemaligen Hotel Salegg führt der Wanderweg weiter durch erfrischenden Schatten quer durch die stillen Waldhänge. Nach der Querung des Strassergrabens erreicht man den Völser Weiher (1.036 m), der im Mittelalter von den Herren von Völs als Fischweiher angelegt wurde und Schauplatz grausamer Hexenverbrennungen war.
Heute ist der Völser Weiher ein beliebter Badesee mit zwei Gastbetrieben. Der mit Nr. 1 markierte Rückweg führt vorbei am Ansitz Zimmerlehen, der mit seinen interessanten Wandmalereien einen lohnenden Anblick bietet, durch eine herrliche Wiesenlandschaft hinunter nach Völs (880 m).
Von Völs geht es mit dem Bus (Verkehr im Halbstundentakt) zurück nach Seis.

Burg Hauenstein und Völser Weiher

Bei dieser leichten, wenn auch etwas längeren Wanderung sind so gut wie keine Aufstiege und auch keine größeren Abstiege zu bewältigen. Sie führt teils durch Wiesen, teils durch ausgedehnte Waldhänge und ist vom Frühling bis in den Spätherbst hinein lohnend.

Tourenverlauf:
Von Kastelruth (1.060 m) geht es, immer der Markierung 6 folgend, über saftige Wiesen und im Schutze des Schlernmassivs südwärts nach St. Valentin (ca. 1.175 m) mit seinem nahen, traumhaft gelegenen Kirchlein.
Dann an Höfen vorbei und weiterhin mit Markierung 6 hinein nach Bad Ratzes (1.212 m), über den Bach und auf Weg 3B westwärts hinaus zur Burg Hauenstein (1.201 m), die unter der Santnerspitze einen gewaltigen Felsblock krönt.
Auf dieser Feste hauste Oswald von Wolkenstein, nachdem er sich den Besitz in jahrzehntelanger Fehde erstritten hatte – wobei ihm das Schloss niemand anderes streitig machte als die stolze Anna Hausmannin, der er in Liebe zugetan war.
Oswald von Wolkenstein hatte in jungen Jahren Europa nach allen Seiten hin durchstreift, kehrte heimwehkrank von einem Kreuzzug zurück und war später wegen seiner Sprachkenntnisse und seiner Gewandtheit ein gesuchter Diplomat. Zuletzt lebte er mit seiner Familie auf seiner Burg Hauenstein. Er starb im Jahr 1445.
Von Hauenstein geht es hinüber zur Burgruine Salegg (1.106 m), dann kurz hinunter zum ehemaligen Hotel Salegg und von dort auf Weg 2 in langer Waldquerung weiter zum Völser Weiher (1.036 m) – ein wunderschöner, viel besuchter Waldsee mit zwei Gasthäusern.
Schließlich erfolgt ein leichter Abstieg zur Bushaltestelle St. Konstantin (905 m).